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Branchenlösung beim Abbau von Sand, Kies und Fels

Kiesdepot

Der Abbau dieser Materialien stellt einen erheblichen Eingriff in die Umwelt dar. Für Kies- und Sandgruben sowie Steinbrüche gelten deshalb eine Vielzahl von Vorschriften.Ob diese eingehalten werden, kontrolliert das Inspektorat des Fachverbandes der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie (FSKB) bei rund 40 Kiesgruben im Kanton St.Gallen.

Umfangreiche Kontrolle

Die alljährliche Kontrolle umfasst neben einer umfangreichen Palette von Punkten auch jene Auflagen, welche das AFU St.Gallen im Zusammenhang mit der Abbaubewilligung verfügt hat. Das AFU erhält einen ausführlichen Kontrollbericht als Grundlage für allfällige hoheitliche Massnahmen.

Übertragung von Kontrolltätigkeiten mittels Vereinbarung

In einer Vereinbarung, die seit dem 1. Januar 2005 gilt, haben der Kanton St.Gallen sowie die meisten st.gallischen "Kiesgemeinden" die Kontrolltätigkeiten in den Bereichen Umweltschutz, Gewässerschutz und Naturschutz an den FSKB übertragen. Dadurch werden jene Kies- und Sandgruben sowie Steinbrüche kontrolliert, deren Inhaber Mitglied des FSKB sind. Abbaustellen von Unternehmungen, die nicht Mitglied des FSKB sind, werden dann kontrolliert, wenn dies in einer Verfügung angeordnet wurde.

 

Im Kanton St.Gallen werden jährlich rund 1,5 Millionen Kubikmeter Kies, Sand oder Fels abgebaut. Der überwiegende Teil davon wird in den rund 40 Anlagen abgebaut, die vom FSKB kontrolliert werden. Der Abbau des restlichen Materials erfolgt in einigen kleineren und kleinsten Kiesgruben. Diese werden derzeit vom FSKB-Inspektorat gar nicht und vom AFU lediglich stichprobenartig kontrolliert. Wegen des geringen Abbauvolumens fallen diese Gruben aber bezüglich Umweltbelastung eher wenig ins Gewicht.

Link - im Zusammenhang mit der Branchenlösung Kiesabbau

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