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Branchenlösung für Malerarbeiten

Malerarbeiten

Maler schützen, gestalten und verschönern mit Farbe Anlagen, Bauwerke und unsere Umgebung. Allerdings verursachen Malerarbeiten auch Abwässer, Abfälle und Luftschadstoffe. Ein Brancheninspektorat wacht darüber, dass die Vorschriften zum Schutz der Umwelt eingehalten werden.

Vertrag mit Verein als Vollzugsorganisation

Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit konnte Anfang 2000 zwischen den Kantonen St.Gallen, beiden Appenzell sowie der Stadt St.Gallen und den entsprechenden Malermeister-Verbänden ein Vertrag für eine Branchenlösung unterzeichnet werden. Auf dieser Grundlage wurde als Vollzugsorganisation der Verein "Vollzugsorganisation Umweltschutz im Malergewerbe (VUM)" geschaffen. Mittlerweile haben weitere Ostschweizer Kantone Interesse an dieser Branchenlösung bekundet.

Zuerst Informationskampagne, dann Kontrolle

Seit Mitte 1998 wurde eine gemeinsame Informationskampagne durchgeführt. Mit Veranstaltungen, Checklisten, Merkblättern und einem Ordner wurden die Malereibetriebe für das Thema "umweltbewusstes und sicheres Malen" sensibilisiert. Damit war das Terrain für die Umsetzung der Kampagnenziele vorbereitet. Der VUM begann im Herbst 2000 damit, alle rund 360 Betriebe zu kontrollieren. Bei Bedarf wurden Sanierungsmassnahmen angeordnet. Anfang 2002 waren die Sanierungen bei über 90 Prozent der kontrollierten Betriebe abgeschlossen. Die nächste Kontrollrunde wird im Herbst des Jahres 2004 erfolgen.

Umfang der Kontrollen

Die Kontrollen erstrecken sich über alle Umweltbereiche, wie beispielsweise die Behandlung und Ableitung des Abwassers, die Entsorgung von Sonderabfällen, die Lagerung der Materialien oder die Einrichtungen zum Ablaugen und zum Ausführen von Spritzarbeiten. Geprüft werden aber auch die Vorkehrungen auf der Baustelle, beispielsweise zum Schutz vor Lärm, Staub und Geruch.

Link - im Zusammenhang mit der Branchenlösung Malergewerbe

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