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Vielfältige Grund- und Quellwasservorkommen im Kanton St.Gallen

Auszug der Grundwasserkarte des Kantons St.Gallen

Die grössten GrundwasservorkommenAufklapp-PfeilGrundwasservorkommenMit Grundwasservorkommen werden hydrogeologisch ab­grenzbare Grundwassergebiete bezeichnet, die unterschiedlich mächtig sein und auch verschiedene Wasserdurchlässigkeiten haben können. befinden sich in den von den Gletschern und Flüssen gebildeten Talschottern des Rheintals, des Seeztals, der Linthebene und im Thurtal. In den kalkreichen Gesteinen des Säntis- und Churfirsten-Alvier-Gebietes bestehen hingegen Höhlensysteme und Klüfte mit sogenanntem Karst- oder KluftgrundwasserAufklapp-PfeilKluft-GrundwasserleiterIn einem Kluft-Grundwasserleiter fliesst das Grundwasser entlang von Trennflächen wie Rissen, Spalten, Klüften und Schichtfugen, die im Gesteinsverband in der Regel ein verzweigtes Netzwerk bilden. Die Fliessgeschwindigkeit hängt von der Öffnungsweite der Klüfte, der Kluftdichte und der Vernetzung der Klüfte ab. Die Speicherwirkung ist meistens gering; das Reinigungsvermögen ist je nach Zerklüftungsgrad sehr unterschiedlich. Bei weiten Kluftöffnungen und/oder hohen Fliessgeschwindigkeiten werden Schadstoffe ungenügend gefiltert oder absorbiert..

Hydrogeologisches Archiv

Die Grundwasservorkommen im Kanton St.Gallen wurden in den vergangenen Jahren mit zahlreichen grösseren oder kleineren hydrogeologischen Untersuchungen erkundet. Dieses Wissen wird im hydrogeologischen Aufklapp-PfeilHydrogeologieDamit wird die Lehre vom Zusammenwirken von Wasser und Gesteinen im Untergrund bezeichnet. Es bestehen Wechselwirkungen mit oberirdischen Einflüssen.Archiv des Amtes für Wasser und Energie (AWE) zusammengetragen und verwaltet, insgesamt mehr als 10'000 systematisch geordnete und erfasste Dossiers.

 

Reicher Fundus von Daten zum Grundwasser

Erfasst sind zum Beispiel Berichte zu Baugrunduntersuchungen, Berichte zu systematischen Grundwasseruntersuchungen im Kanton St.Gallen wie auch Gutachten, die im Zusammenhang mit der Ausscheidung von GrundwasserschutzzonenAufklapp-PfeilGrundwasserschutzzonenGrundwasserschutzzonen bestehen aus dem Fassungsbereich (Zone S1), der Engeren Schutzzone (Zone S2) und der Weiteren Schutzzone (Zone S3). Sie sollen das Wasser von bestehenden Grundwasserfassungen vor Beeinträchtigung schützen.GewässerschutzkarteGewässerschutzkarte im Geoportal (www.geoportal.ch) erstellt wurden. Darauf aufbauend verwaltet das AWE verschiedene digitale Datensätze in einem geographischen Informationssystem (GIS). Dazu gehören beispielsweise Daten zu Bohrungen, Aufklapp-PfeilBohrungBohrungen geben Aufschluss über die Untergrundverhältnisse. Für hydrogeologische Zwecke sind insbesondere Aussagen über den Aufbau und die Zusammensetzung der Gesteine, über die Lage des Grundwasserspiegels, über die Durchlässigkeit der Gesteine sowie über die Mächtigkeit der wasserführenden Schichten von Interesse.Bohrungen werden für Baugrunduntersuchungen, für Kiesprospektion, für Erkundung und Erschliessung von Grundwasser oder für die Wärmenutzung im Untergrund durchgeführt.ErdwärmeGrundwasserfassungen oder Quellen.Aufklapp-PfeilQuellenAls Quelle gilt jeder örtlich begrenzte, natürliche Grundwasseraustritt, auch nach erfolgter Fassung. Quellwasser gilt deshalb als Grundwasser.Grundwasser

 

Licht ins Dunkel gebracht: die Grundwasserkarte

Gestützt auf das Archiv und die zugehörigen GIS-Daten erfolgte eine homogene Aufarbeitung des vorhandenen Wissens über die Grundwasservorkommen im Kanton St.Gallen in Form einer Grundwasserkarte. Die Grundwasserkarte macht die unsichtbaren Grundwasservorkommen sichtbar und ermöglicht deren vorsorglichen Schutz.

 

 


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