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Erdwärmesondenkarte

Ausschnitt der Eignungskarte für Erdwärmesonden

Die Erdwärmesondenkarte (ESK) ist die massgebende Planungsgrundlage für Erdwärmesonden im Kanton St.Gallen. Sie stützt sich auf die Gewässerschutzkarte sowie die Grundwasserkarte und berücksichtigt bekannte geologische Strukturen wie z.B. Karstgebiete, stark geklüftete Gesteinsformationen, Rutsch- und Bergsturzgebiete oder tektonische Störungszonen. Erdwärmesonden sind überall dort möglich, wo es die lokalen hydrogeologischen Verhältnisse erlauben.

 

Über das Geoportal (Geografisches Informationssystem GIS der Kantone St.Gallen, Appenzell A.Rh. und Appenzell I.Rh. sowie der beteiligten Gemeinden und Bezirke) ist stets der aktuelle Stand der die drei Kantone SG, AR und AI abdeckende Erdwärmesondenkarte einsehbar. Benötigte Kartenausschnitte lassen sich im gewünschten Massstab ausdrucken.

Zulässigkeitsgebiete

Unter Berücksichtigung der Wegleitung Grundwasserschutz (BUWAL, 2004) und der Vollzugshilfe Wärmenutzung aus Boden und Untergrund (BAFU, 2009) werden folgende drei Gebiete unterschieden:

  • bis 250 m Bohrtiefe zulässig mit Bewilligung, über 250 m Bohrtiefe zusätzlich hydrogeologische Vorabklärung erforderlich (gelb)
  • in jedem Fall nebst Bewilligung hydrogeologische Vorabklärung erforderlich (braun)
  • i.d.R. nicht zulässig (rot)

Weiter enthält die Karte die Bohrstandorte bestehender Erdwärmesonden, eine Kennzeichnung von besonderen hydrogeologischen Verhältnissen sowie wichtige raumplanerische Vorgaben für künftige Trasseen von Strasse und Bahn.

Bestellungen

Datenlieferungen (Plot oder digital) erfolgen durch das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG). Bestellungen können über den Warenkorb eingereicht werden. Fragen nimmt geodaten@sg.ch entgegen.


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