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Brauchwasser

Schacht einer Brauchwasserfassung

Für industrielle oder gewerbliche Zwecke genutztes Wasser wird als Brauchwasser bezeichnet. Häufig handelt es sich um gemischte Wassernutzungen für Produktionsprozesse, Kühlung und Heizung. Abwasser aus Produktionsprozessen wird, wenn nötig, vorbehandelt und in die AbwasserreinigungsanlageAufklapp-PfeilAbwasserreinigungsanlage (ARA)Jede Art von Anlage, in der verschmutztes Abwasser behandelt wird, wie zentrale und industrielle Abwasserreinigungsanlagen mit ihren Anlagen zur Klärschlammverwertung und -beseitigung, Kleinkläranlagen (KLARA), Anlagen zur Vorbehandlung des Abwassers.Klärschlamm geleitet. Wasser von Wärme- oder Kältenutzungen wird, wenn möglich, wieder ins Grundwasser zurückgeleitet. Weitere Brauchwassernutzungen sind Wasserbezüge für Fischzuchtanlagen, für die Schneeerzeugung, für Schwimmbäder oder für landwirtschaftliche Bewässerungen (siehe unten). Eine ausschliessliche Nutzung für Heiz- oder Kühlzwecke mit vollständiger Rückgabe wird nicht als Brauchwassernutzung, sondern als thermische Nutzung bezeichnet.

 

Landwirtschaftliche Bewässerung

Für die landwirtschaftliche Bewässerung kommen sowohl Entnahmen aus grossen OberflächengewässernAufklapp-PfeilOberirdisches GewässerWasserkörper mit Sohle und Böschung sowie die tierische und pflanzliche Besiedlung (Art. 4 GSchG). Oberirdische Gewässer umfassen stehende Gewässer (Seen, Weiher und Teiche) und Fliessgewässer (Bäche, Flüsse und Flussstaue). als auch aus dem Grundwasser in Frage. Stehen keine ausreichend grossen Fliessgewässer für Wasserentnahmen zur Verfügung, wird Grundwasser genutzt. Vor allem im Rheintal wird Grundwasser für Bewässerungszwecke gefördert.

 

Von den 72'000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche im Kanton sind 90% Grünland. 10% der Fläche wird für Ackerbau, Obstkulturen und Gemüseanbau genutzt. Nur ein geringer Teil der letztgenannten Kulturen wird bewässert. Mit Grundwasser werden heute vor allem Gemüse- und Obstkulturen im Rheintal bewässert, die etwa 1% der landwirtschaftlichen Nutzfläche umfassen. Im nördlichen Kantonsteil beziehen einige Betriebe für Obst und Beeren zudem Wasser für Bewässerungszwecke aus dem Netz der öffentlichen Wasserversorgungen.

 

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