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Behebung von Gewässerverunreinigungen durch Sickerwasser aus Deponien

schäumendes, verunreinigtes Flusswasser

Die Gemeinde sorgt für die Behebung von Gewässerverunreinigungen durch Sickerwasser aus Deponien, soweit sie nicht vom Staat bewilligt worden sind.

   

Detailaufgaben und Hinweise


A - Behebung von Gewässerverunreinigungen

In aller Regel handelt es sich um Altablagerungen und -deponien. Die Feststellung eines allfälligen Schadens ist ebenfalls Sache der Gemeinde.

 

Bei vom Staat bewilligten Deponien (der Staat hat ab Inkrafttreten des alten GSchG am 1. Juli 1972 Deponien bewilligt) sorgt das AFU für die Überwachung der Auswirkungen des Sickerwassers bzw. für die Feststellung und Behebung von Gewässerverunreinigungen durch Sickerwasser.

 

Die stillgelegten Deponien sind im Kataster der belasteten Standorte (KbS)Aufklapp-PfeilKataster der belasteten Standorte (KbS)Der Bund hat die Kantone beauftragt, einen Kataster zu erstellen, in welchem durch Abfälle belastete Standorte und insbesondere Altlasten eingetragen werden. Bei Handänderungen oder bei Bauvorhaben ist wichtig zu wissen, ob es sich bei der entsprechenden Parzelle um einen belasteten Standort handelt. Der Grundeigentümer des Standortes wird über den bevorstehenden Eintrag informiert. Er erhält Gelegenheit, zum Eintrag Stellung zu nehmen und nötigenfalls eigene Abklärungen durchzuführen. Der Kataster der belasteten Standorte ist öffentlich.AbfälleAltlasten, der durch das AFU erstellt wurde, verzeichnet. Die einzelnen belasteten Standorte sind gemäss ihrem Gefährdungspotenzial und gemäss der Dringlichkeit von Sanierungsmassnahmen in  Massnahmenklassen eingeteilt.



 

Gerichts- und Verwaltungspraxis

Quelle Entscheid
  keine Entscheide bekannt


 

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