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Nichtionisierende Strahlung und Gesundheit

Mobiltelefon am Ohr

Die Energie der nichtionisierenden StrahlungAufklapp-PfeilNIS (Nicht ionisierende Strahlung)Nichtionisierende Strahlung besitzt nicht genügend Energie, um Atome oder Moleküle zu ionisieren. Nichtionisierende Strahlung umfasst UV-Strahlung, sichtbares Licht, Wärmestrahlung (Infrarot) Hochfrequenzstrahlung sowie niederfrequente elektrische und magnetische Felder. Technisch erzeugte nieder- und hochfrequente Strahlung wird landläufig auch als Elektrosmog bezeichnet.Elektrosmog reicht nicht aus, um Molekülsysteme zu verändern. Intensive nichtionisierende Strahlung kann aber nachweislich Funktionsstörungen von Nerven- und Muskelzellen verursachen. Haupteffekt der Strahlung ist jedoch die Wärmeerzeugung.

Das BAFU veröffentlicht die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf seiner Web-Seite. Es hat mehrere Berichte über hochfrequente Strahlung, niederfrequente Magnetfelder sowie Krebs publiziert.

Schutz vor übermässiger Erwärmung

An der Hautoberfläche wirkt hochfrequente Strahlung (Funksendebereich) ähnlich wie infrarote Wärmestrahlung. Biologische Wirkungen treten aufgrund von Wärmeentwicklung aber erst dann auf, wenn ein bestimmter Schwellenwert überschritten wird. Die Immissionsgrenzwerte der internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung beziehen sich auf den Schutz vor übermässiger Erwärmung des Körpers und sind so angesetzt, dass keine schädlichen Wirkungen auftreten können.

 

Hochfrequente Strahlung im Visier

Wie verträglich elektromagnetische Strahlung für den Menschen ist, ist ein Thema, das die Wissenschaft seit Jahrzehnten beschäftigt. Konzentrierte sich das Interesse anfangs vor allem auf niederfrequente Strahlung, wie sie beispielsweise von Hochspannungsleitungen emittiert wird, rückte in den letzten Jahren zunehmend die hochfrequente Strahlung von Radio-, Fernseh- und Mobilfunkantennen in den Blickpunkt der Forschung.

 

Sensibilität des Menschen contra Empfindlichkeit von Messgeräten

Uneinig ist man sich heute, ob es neben der bereits beschriebenen thermischen Wirkung bei kleinen hochfrequenten Feldern noch andere Effekte gibt, die möglicherweise gesundheitsschädigend sind. So klagen manche Anwohner in der Nähe von Mobilfunkantennen über Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Hautausschläge. Diese Symptome treten oftmals bei Feldstärken auf, die weit unterhalb der Grenzwerte liegen.

Im Bericht „Beurteilung der Evidenz für biologische Effekte schwacher Hochfrequenzstrahlung“ (siehe pdf unten) vom Juni 2014, der im Auftrag des BAFU erstellt wurde, sind eine Reihe neuer Erkenntnisse zu den Auswirkungen hochfrequenter Strahlung publiziert worden.

 

 

Elektromagnetische Felder von Geräten

Elektronische Haushaltgeräte, Mobiltelefone, Elektro-Radiatoren, Wasserbetten, Babyfone, Magnetfeldmatten etc. verursachen elektromagnetische Felder.

Faktenblätter zu verschiedenen Geräten, welche elektromagnetische Felder erzeugen, finden sich auf der Web-Seite des Bundesamtes für Gesundheit BAG, Abteilung Strahlenschutz.


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