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Emissionsquelle Verkehr

Die EmissionenAufklapp-PfeilEmissionenLuftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen und Strahlen werden beim Austritt aus Anlagen als Emissionen bezeichnet.Immissionen aus Verbrennungsmotoren und von Abriebpartikeln dominieren insbesondere bei den StickoxidenAufklapp-PfeilStickoxide (NOx)Stickoxide entstehen vor allem bei Verbrennungen unter hohen Temperaturen (z.B. in Automotoren und Turbinen). Zuerst wird vorwiegend Stickstoffmonoxid (NO) gebildet, welches durch den Sauerstoff der Luft zu giftigem Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert wird. Die Summe beider Substanzen wird als NOx bezeichnet. Stickoxide sind Vorläufersubstanzen für die Ozonbildung und tragen - durch Umwandlung in Nitrat - zur Bildung von Säuren und Schwebestaubpartikeln (PM10) bei.NitratPM10Stickstoff, bei krebserzeugenden Schadstoffen wie BenzolAufklapp-PfeilBenzolBenzol (nach der IUPAC-Nomenklatur als "Benzen" bezeichnet) ist eine farblose, leichtflüchtige Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Es gehört zu den aromatischen Kohlenwasserstoffen. Benzol ist krebserregend und wird deshalb nicht mehr als Lösungsmittel verwendet, sondern nur noch für chemische Synthesen. Benzol entweicht in die Aussenluft durch Verdunstung von Treibstoffen oder entsteht bei Verbrennungsprozessen. Der Benzolgehalt im Benzin darf seit Januar 2000 höchstens 1 % betragen. Für Rasenmäher, Motorsägen, Kettensägen und Motorsensen soll Gerätebenzin mit einem Benzolgehalt von 0.1 % verwendet werden.PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), DieselrussAufklapp-PfeilDieselruss1987 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO Dieselruss erstmals als krebserregende Substanz taxiert. Seit 1994 führt auch die SUVA den Dieselruss in ihrer Liste der kanzerogenen Stoffe auf. Zum Schutz der Beschäftigten vor Lungenkrebs und weiteren Krankheiten schreibt sie eine maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) von 0,1 mg oder 100 Mikrogramm Kohlenstoff pro Kubikmeter Luft vor.  Messungen im Abgasstrom eines Dieselmotors ohne Partikelfilter ergeben hohe Konzentrationen von bis zu 10 Mio. ultrafeiner Partikeln je Kubikzentimeter Luft. Dem Auspuff entweicht damit ein Gemisch von mehreren hundert verschiedenen gasförmigen, festen und flüssigen Schadstoffen. Im Fall der winzigen Russteilchen versagt das Abwehrsystem der menschlichen Atemwege oftmals, da es die feinsten Partikel übersieht.PM 10 und polyzyklischen AromatenAufklapp-PfeilPAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK) bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen, die aus mindestens zwei miteinander verbundenen Benzolringen bestehen. PAK sind Bestandteil von Kohle, Erdöl und kommen in Bitumen- und Steinkohlenteerprodukten vor. Dadurch ergibt sich ein grosser Variantenreichtum innerhalb der Gruppe der PAKs: Es sind mehrere hundert PAKs bekannt.  PAKs entstehen bei der (unvollständigen) Verbrennung von organischen Materialien und sind deswegen in der Luft der ganzen Welt zu finden. Sie werden ausserdem durch Kondensations-Reaktionen aus Huminsäuren gebildet.  Fast alle PAKs, die aus mehr als vier Benzolringen bestehen, sind nachweislich karzinogen. Benzol sowie den Schwermetallen BleiAufklapp-PfeilBlei (Pb)Blei ist ein Schwermetall. Es lässt sich leicht verformen und kann auch in beliebige Form gegossen werden. Es kommt in chemischen Verbindungen als Bleisulfid (Bleiglanz) vor. Dieses Mineral ist auch die bedeutendste kommerzielle Quelle für die Gewinnung von Blei.  Es wird unter anderem verwendet als chemischer Energiespeicher in Bleiakkumulatoren, bei Energieabgabe Umwandlung von Blei und Bleidioxid in Bleisulfat. Als Tetraethylblei Pb(C2H5)4 diente es als Antiklopfmittel in Vergaserkraftstoffen. Als Bleioxid PbO wird es bei der Herstellung des Bleikristalls der Glasschmelze zugegeben.  Bei einmaliger Aufnahme von Blei oder Bleisalzen ist kaum eine Giftwirkung zu bemerken. Jedoch selbst Mengen von einem Milligramm pro Tag, über einen längeren Zeitraum eingenommen, werden im Körper gespeichert und erzeugen eine chronische Vergiftung, die sich in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abmagerung und Defekten der Blutbildung, des Nervensystems und der Muskulatur zeigt. Zusammengefasst: Störung der Biosynthese, Blutdruckanstieg, Nierenschäden, Fehl- und Frühgeburten, Schäden des Nervensystems, Hirnschäden, senkt den IQ, verminderte Fruchtbarkeit bei Männer durch Schädigung der Spermien, verminderte Lernfähigkeit und Verhaltensstörungen bei Kindern (Hyperaktivität usw.) und ZinkAufklapp-PfeilZink (Zn)Zink ist ein chemisches Element. Es ist ein bläulich-weisses Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Bekannteste Legierung ist Messing (30 bis 50 Prozent Zink, Rest Kupfer). Weit verbreitet ist auch Titanzink.  . Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den zu den lungengängigen Feinstäuben (PM10)Aufklapp-PfeilPM10Particulate Matter <10 Mikrometer (auch: Feinstaub, Feinpartikel): feindisperse Schwebestoffe mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer. Partikel dieser Grössenfraktion passieren den Nasen-/ Rachenbereich und können in die unteren Atemwege gelangen. Aus umfangreichen Studien sind Zusammenhänge zwischen PM10-Konzentration und der Häufigkeit von Atemwegs- sowie Herz- und Kreislauferkrankungen erwiesen. gehörenden Primärpartikeln ab. Aufgrund der verbrauchten fossilen EnergieAufklapp-PfeilFossile EnergieFossile Energieträger sind durch biologische und physikalische Vorgänge im Erdinneren über lange Zeiträume entstandene organische Kohlenstoff-Verbindungen. Zu den fossilen Energieträgern zählen Erdöl, Erdgas, Braunkohle, Steinkohle sowie Torf. Bei der Verbrennung mit Sauerstoff wird nicht nur Energie in Form von Wärme freigesetzt, sondern auch Kohlenstoffdioxid, ein Treibhausgas. Je nach Zusammensetzung und Reinheit des fossilen Energieträgers werden daneben weitere Verbrennungsprodukte wie Stickstoffoxide, Russ sowie andere chemische Verbindungen erzeugt. Fossile Energieträger sind grundsätzlich endlich, da die Entstehungsprozesse besondere Bedingungen und sehr lange Entwicklungszeiträume voraussetzen. Uran, welches in Atomkraftwerken als Energielieferant zum Einsatz kommt, wird - obwohl es ebenfalls nur in endlichen Mengen vorkommt - nicht zu den fossilen Energieträgern gezählt. Uran und andere schwere Elemente entstehen nicht wie Kohle, Erdöl oder Erdgas durch biologische und geologische Prozesse, sondern durch Fusionsprozesse in der Endphase bestimmter Sterne (Supernovas). Der Gegenbegriff zu fossiler Energie ist erneuerbare Energie, welche aktuellen, sich laufend erneuernden energetischen Prozessen entnommen wird, wie zum Beispiel Wind, Sonne, Wasserkraft (inkl. Gezeiten), Erdwärme oder nachwachsende Biomasse. BiomasseErdwärmeerneuerbare EnergieKohlenstoffdioxidStickstoffTreibhausgas sind insbesondere Strassen- und Luftverkehr ausserdem wesentliche Erzeuger des TreibhausgasesAufklapp-PfeilTreibhausgasTreibhausgase sind gasförmige Bestandteile der Atmosphäre, die zum Treibhauseffekt beitragen. Die wichtigsten natürlich vorkommenden Treibhausgase sind der Wasserdampf, der ungefähr 60-70% des Treibhauseffektes auf der Erde bewirkt, Kohlenstoffdioxid (ungefähr 26%) und Ozon. Einen geringeren Volumenanteil haben Spurengase wie z.B. Methan, Stickstoffmonoxid, Schwefelhexafluorid (SF6) und die Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Die atmosphärischen Hauptbestandteile (N2 und O2) sind keine Treibhausgase, weil sie im Infrarotbereich nicht absorbieren.  Die Wirkung dieser Gase ist unterschiedlich. So ist das spezifische Erwärmungspotential von Lachgas (N2O) über 300-mal so hoch wie das von CO2, Methan wirkt 32-mal so stark wie CO2.  Die Konzentration von Treibhausgasen war in der Klimageschichte der Erde extrem starken Schwankungen unterworfen. Seit dem Beginn der industriellen Revolution hat sich die Konzentration von Treibhausgasen erhöht. So stiegen die Werte zwischen den Jahren 1750 und 2000 teilweise stark an.  AtmosphäreKohlenstoffdioxidMethanOzonTreibhauseffekt CO2Aufklapp-PfeilCO2 (Kohlenstoffdioxid)Kohlenstoffdioxid ist ein farbloses, geruchloses, schweres und nicht brennbares Gas. Die chemische Formel lautet CO2.  Kohlenstoffdioxid entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen, wenn Sauerstoff vorhanden ist. Auch im Organismus entsteht Kohlenstoffdioxid als Nebenprodukt der Zellatmung. Das CO2 wird dabei über den Atem abgegeben. Umgekehrt verwenden Pflanzen bei der Photosynthese Kohlenstoffdioxid, um Glukose zu produzieren und ihre Biomasse aufzubauen. Der korrekte Name ist Kohlenstoffdioxid, nicht Kohlendioxid, da die Verbindung ein Oxid des Elements Kohlenstoff und nicht der (lediglich kohlenstoffhaltigen) Kohle ist.Durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern (Erdöl, Erdgas, Kohle) wird CO2 frei. Durch die erhöhte Verwendung solcher Energieträger in den Industrieländern kommt es zu einem Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre (seit Beginn der Industrialisierung von 280 ml/m³ um etwa ein Drittel auf 384 ml/m³ im Jahr 2004) und damit zu einer zunehmenden Erwärmung der Erdatmosphäre (Treibhauseffekt, Globale Erwärmung). Eine 2004 veröffentlichte Untersuchung US-amerikanischer Klimaforscher ergab, dass der CO2-Anteil in den letzten zehn Jahren dieser Untersuchung immer schneller anwuchs und ein neues Rekordniveau erreichte. Als Ursache wird unter anderem auf die stark anwachsende Industrie Asiens verwiesen. Im Vergleich zu anderen Nationen stossen die USA weitaus am meisten CO2 pro Einwohner aus. BiomassePhotosyntheseTreibhauseffekt.

Technologie- und fahrleistungsbedingt verlagert sich auf den Strassen die Problematik zunehmend vom Individualverkehr (überwiegend Ottomotoren mit KatalysatorAufklapp-PfeilKatalysatorDer Katalysator ist ein Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion beeinflusst, ohne dabei verbraucht zu werden. Dies geschieht durch Herauf- oder Herabsetzung der Aktivierungsenergie. Katalysatoren, die die Aktivierungsenergie herabsetzen, werden als positive Katalysatoren bezeichnet, solche, die die Aktivierungsenergie heraufsetzen, als negative Katalysatoren oder Inhibitoren.  Umgangssprachlich meint man mit Katalysator meist den Fahrzeugkatalysator, oft verkürzt als der "Kat". Im Autoabgaskatalysator reagiert das Atemgift Kohlenstoffmonoxid (CO) mit Sauerstoff (O2) zum Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2).  Aus der Sicht des Umweltschutzes wird durch den Einsatz von selektiven und aktiven Katalysatoren in der Regel Energie eingespart und die Menge an Nebenprodukten reduziert. Nicht minder bedeutsam für unsere Umwelt ist aber auch die Abgasnachbehandlung in der industriellen Produktion oder in Kraftwerken. Im Falle der abgaskatalytischen Verfahren (z.B. in den PKW) werden unvermeidbare, gefährliche Substanzen in weniger gefährliche umgesetzt. In der Praxis werden Katalysatoren durch Nebenreaktionen nach einiger Zeit des Gebrauchs unwirksam, da sie durch Nebenprodukte blockiert werden. CO2) zum Schwerverkehr bzw. den Dieselmotoren sowie zum sogenannten "Offroad-Bereich" (Einsatz abseits von Strassen, z.B. Baumaschinen, Geräte mit 2-Taktmotoren etc.) Bezüglich der Frachten ist bei den Treibstoffzusätzen BleiAufklapp-PfeilBlei (Pb)Blei ist ein Schwermetall. Es lässt sich leicht verformen und kann auch in beliebige Form gegossen werden. Es kommt in chemischen Verbindungen als Bleisulfid (Bleiglanz) vor. Dieses Mineral ist auch die bedeutendste kommerzielle Quelle für die Gewinnung von Blei.  Es wird unter anderem verwendet als chemischer Energiespeicher in Bleiakkumulatoren, bei Energieabgabe Umwandlung von Blei und Bleidioxid in Bleisulfat. Als Tetraethylblei Pb(C2H5)4 diente es als Antiklopfmittel in Vergaserkraftstoffen. Als Bleioxid PbO wird es bei der Herstellung des Bleikristalls der Glasschmelze zugegeben.  Bei einmaliger Aufnahme von Blei oder Bleisalzen ist kaum eine Giftwirkung zu bemerken. Jedoch selbst Mengen von einem Milligramm pro Tag, über einen längeren Zeitraum eingenommen, werden im Körper gespeichert und erzeugen eine chronische Vergiftung, die sich in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abmagerung und Defekten der Blutbildung, des Nervensystems und der Muskulatur zeigt. Zusammengefasst: Störung der Biosynthese, Blutdruckanstieg, Nierenschäden, Fehl- und Frühgeburten, Schäden des Nervensystems, Hirnschäden, senkt den IQ, verminderte Fruchtbarkeit bei Männer durch Schädigung der Spermien, verminderte Lernfähigkeit und Verhaltensstörungen bei Kindern (Hyperaktivität usw.) und BenzolAufklapp-PfeilBenzolBenzol (nach der IUPAC-Nomenklatur als "Benzen" bezeichnet) ist eine farblose, leichtflüchtige Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Es gehört zu den aromatischen Kohlenwasserstoffen. Benzol ist krebserregend und wird deshalb nicht mehr als Lösungsmittel verwendet, sondern nur noch für chemische Synthesen. Benzol entweicht in die Aussenluft durch Verdunstung von Treibstoffen oder entsteht bei Verbrennungsprozessen. Der Benzolgehalt im Benzin darf seit Januar 2000 höchstens 1 % betragen. Für Rasenmäher, Motorsägen, Kettensägen und Motorsensen soll Gerätebenzin mit einem Benzolgehalt von 0.1 % verwendet werden.PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) von einem deutlichen Rückgang auszugehen.

 

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