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Emissionen aus Industrie und Gewerbe

Die Emissionen aus Industrie und Gewerbe sind aufgrund von Sanierungsanstrengungen weiter rückläufig. Bei den flüchtigen organischen Verbindungen (VOC)Aufklapp-PfeilVOC (flüchtige organische Verbindungen)Flüchtige organische Verbindungen (volatile organic compounds VOC) sind z.B. das Treibmittel Butan in Spraydosen, Aceton im Nagellack oder Benzol im Benzin. VOC gelangen durch Verdunstung von Treibstoffen oder Lösungsmittel in die Luft und sind wie die Stickoxide auch als Vorläufersubstanzen für die Bildung von Ozon und Schwebestaub (PM10) von Bedeutung.BenzolStickoxideOzonPM10 wurde in den Jahren 1992 bis 2000 eine Freisetzungsreduktion von rund 60% erreicht. Trotzdem bleibt der Anteil an den Gesamtemissionen noch bedeutend. Gleiches gilt für die Emissionen von SO2Aufklapp-PfeilSchwefeldioxidSchwefeldioxid (SO2) entsteht bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe, die Schwefel enthalten (z.B. Heizöl, Diesel, Kohle). In der Schweiz hat die SO2-Belastung vor allem wegen der zunehmenden Verwendung von schwefelarmen Brenn- und Treibstoffen stark abgenommen. Schwefeldioxid trägt als Vorläuferschadstoff von Sulfat zur Bildung von Säuren und Schwebestaubpartikeln (PM10) bei.PM10Sulfat (-34%) und CadmiumAufklapp-PfeilCadmium (Cd)Cadmium ist ein weiches, hämmerbares, duktiles, blauweisses Metall.Es wird unter anderem verwendet als Rostschutz für Eisenwerkstoffe, in Farben und als Schmiermittel in Scheibenbremsen, früher auch für Nickel-Cadmium-Akkus. Cadmium und seine Verbindungen sind hochgiftig und vermutlich krebserregend. Eingeatmeter cadmiumhaltiger Staub führt zu Schäden an Lunge, Leber und Niere. In Arbeitsbereichen, in denen mit erhitzten Cadmiumverbindungen (Lötplätze und Cadmierbäder) gearbeitet wird, ist für eine gute Durchlüftung oder Absaugung zu sorgen. (-5%).

Wichtige Quellen für Luftschadstoffe sind weiterhin Feuerungen, Farbanwendungen, das Baugewerbe, die Metallverarbeitung, Reinigung und Entfettung sowie die Kunststoffindustrie.

 


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