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Tipps Luftreinhaltung

Autoabgase

  • Motorisierten Individualverkehr möglichst vermeiden - öffentlichen Verkehr benützen.
  • Keine Verbrennung von natürlichen Wald-, Feld-, und Gartenabfällen. Alternativen: Häckseln und als Abdeckmaterial verwenden; Kompostierung; Asthaufen verrotten lassen; offizielle Entsorgungswege benutzen.  Die Verbrennung von Hausabfällen sowie nicht naturbelassenem Holz ist generell verboten.
  • Geräte mit 2-Takt-Motoren meiden. Alternativen: Elektroantrieb oder 4-Takt-Motor mit KatalysatorAufklapp-PfeilKatalysatorDer Katalysator ist ein Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion beeinflusst, ohne dabei verbraucht zu werden. Dies geschieht durch Herauf- oder Herabsetzung der Aktivierungsenergie. Katalysatoren, die die Aktivierungsenergie herabsetzen, werden als positive Katalysatoren bezeichnet, solche, die die Aktivierungsenergie heraufsetzen, als negative Katalysatoren oder Inhibitoren.  Umgangssprachlich meint man mit Katalysator meist den Fahrzeugkatalysator, oft verkürzt als der "Kat". Im Autoabgaskatalysator reagiert das Atemgift Kohlenstoffmonoxid (CO) mit Sauerstoff (O2) zum Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2).  Aus der Sicht des Umweltschutzes wird durch den Einsatz von selektiven und aktiven Katalysatoren in der Regel Energie eingespart und die Menge an Nebenprodukten reduziert. Nicht minder bedeutsam für unsere Umwelt ist aber auch die Abgasnachbehandlung in der industriellen Produktion oder in Kraftwerken. Im Falle der abgaskatalytischen Verfahren (z.B. in den PKW) werden unvermeidbare, gefährliche Substanzen in weniger gefährliche umgesetzt. In der Praxis werden Katalysatoren durch Nebenreaktionen nach einiger Zeit des Gebrauchs unwirksam, da sie durch Nebenprodukte blockiert werden. CO2, aromatenfreies Gerätebenzin Aufklapp-PfeilAromatenfreies GerätebenzinBeim sogenannten Gerätebenzin handelt es sich um schadstoffarmes Alkylatbenzin. Ausgangspunkt bilden Raffineriegase, die zu einem ausserordentlich reinen Treibstoff veredelt werden. Dieser verbrennt praktisch rauch- und russfrei. Im Vergleich zu herkömmlichen Treibstoffen können mit dem Einsatz dieses Spezialbenzins gitftige Abgaskomponenten um bis zu 95 Prozent gesenkt werden. Gerätebenzin ist weniger aggressiv als normales Benzin und zerfrisst nicht die Gummiteile im Gerät. Zudem zersetzt es sich praktisch nicht.Weitere Informationen über Gerätebenzinverwenden.
  • Lösungsmittelfreie oder -arme Substanzen und Verfahren bevorzugen.
  • Bewusster Umgang mit Holzfeuerungen: richtig Feuern - ohne Rauch (www.fairfeuern.ch).

Hinweis: Wenn Holzfeuerungen falsch betrieben werden oder wenn im Freien nasse Äste oder Buschwerk (Schlagabraum) verbrannt wird, muss die Behörde eingreifen.

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