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Schiesslärm

Schiessanlage

Mit der zunehmenden Bautätigkeit – vor allem in den städtischen Agglomerationen – rückten die Wohngebiete immer näher an die Schiessanlagen heran. Mit der Lärmschutz-Verordnung (LSV) wird die Schiesslärmproblematik raumplanerisch und akustisch angegangen.

 

Durch betrieblich-organisatorische und bauliche Massnahmen können bestehende Stände saniert werden. Mit dem Einbau von elektronischen Scheiben lassen sich die Schiesszeiten bis zu einem Drittel reduzieren. Der Verzicht auf Sonntagsschiessen fördert zusätzlich die Akzeptanz in der Bevölkerung. Der Schiessbetrieb am Sonntag wird aufgrund seiner Lästigkeit gegenüber einem Schiessen an Werktagen rechnerisch dreifach gewichtet. Mit diesem Malus-System soll erreicht werden, dass sich die einzelnen Schiessanlässe vor allem auf die Werktage konzentrieren. Als bauliche Massnahmen erreichen schalldämpfende Schiesstunnels ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Mit ihnen kann der

Mündungsknall vor allem hinter und seitlich des Schützenhauses beträchtlich reduziert werden. Der Schütze schiesst dabei durch einen zwei Meter langen symmetrischen Hohlkörper. Dank diesem Tunnel verringert sich der Lärm in der unmittelbaren Umgebung des Schützenhauses um bis zu 20 Dezibel. Die Tunnels sind umwelt- und landschaftsfreundlich. Auch der Schiessvorgang wird nicht beeinträchtigt: Der Schütze hat nach wie vor uneingeschränkte Sicht auf seine Scheibe.

 

Die Sanierung sämtlicher 300-m-Stände im Kanton St.Gallen wurde fristgerecht abgeschlossen.

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