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Eisenbahnlärm

Zug

Die Bahn ist ein leistungsfähiges und umweltschonendes Verkehrsmittel, verursacht aber auch Lärm. Der Schienen­verkehr wird weiter zunehmen: Mehr und längere Züge werden das Streckennetz benutzen. Personen- und Güterzüge werden mit höherer Geschwindigkeit verkehren. Beim Güterverkehr werden mehr Tonnen pro Zug transportiert. Ohne Lärmschutzmassnahmen wächst der Eisenbahnlärm an. Die Hauptlärmquelle stellt das Rollgeräusch bei der Durchfahrt eines Zuges dar, das durch Schwingungen der Räder und Schienen verursacht wird. Örtlich begrenzt treten durch den Bahnbetrieb aber auch andere Lärmarten auf wie z.B. Bremsquietschen, Kurvenkreischen und Rangierlärm.

 

Laut Lärmprognose für das Jahr 2015 (Emissionsplan, siehe unter Grundlagen) würden ohne Lärmschutzmassnahmen rund 265’000 Personen mit Lärm über dem Immissionsgrenzwert leben. Für mindestens zwei Drittel der von übermässigem Lärm betroffenen Anwohner soll die Belastung soweit mit Massnahmen am Rollmaterial und mit Lärmschutzwänden reduziert werden, dass die Immissionsgrenzwerte eingehalten sind. Wo dies nicht möglich ist, sind Massnahmen an Gebäuden vorgesehen.

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