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Wasserkraft

Stausee Mapragg

Die Geschichte der Wasserkraft geht weit zurück. Historiker schätzen, dass sie in Mesopotamien bereits vor 6000 Jahren in Form von Schöpfrädern zur Anwendung kam. Nach der anfänglichen direkten Kraftnutzung mittels Wasserräder kam im 19. Jahrhundert die Erfindung des elektrodynamischen Generators hinzu. Somit konnte mit hohem Wasserdruck und einer eisernen Turbine erstmals Elektrizität erzeugt werden. Heute werden 15,8 % der weltweit erzeugten elektrischen Energie aus Wasserkraft gewonnen. In der Schweiz werden rund 55% der elektrischen Energie mit Wasserkraft erzeugt.

Zahlen für den Kanton St.Gallen

Rund 145 Wasserkraftanlagen versorgen den Kanton St.Gallen mit Elektrizität und erzeugen jährlich durchschnittlich 670 GWh. 34 davon haben eine Leistung von mehr als 300 Kilowatt und produzieren rund 97% der elektrischen Energie. Dies entspricht einem Deckungsgrad von knapp 20% des gesamten elektrischen Energiebedarfs im Kanton St.Gallen.

 

Die Kraftwerke Sarganserland AG (KSL) produziert in den Zentralen Mapragg und Sarelli rund 445 MWh Energie je Jahr. Sie betreibt zwischen dem Staubecken Mapragg im Taminatal und dem Stausee Gigerwald im Calfeisental das derzeit drittgrösste Pumpspeicherkraftwerk der Schweiz

 

Zuständigkeiten

Für die Beurteilung und Bewilligung von Wasserkraftwerken ist der Kanton zuständig.

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