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Mit fossilen Brennstoffen betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen

Bewilligungspflicht (Art. 10 Bst. b EnG)

Blockheizkraftwerk

Thermische Elektrizitätserzeugungsanlagen wie z.B. Blockheizkraftwerke oder Generatoren sind bewilligungspflichtig. Zuständig für die Bewilligungserteilung ist das Amt für Umwelt und Energie (Art. 21 EnV). Die Bewilligungspflicht entfällt für Anlagen, die zur Notstromerzeugung, einschliesslich Probeläufe, während höchstens 50 Stunden jährlich betrieben werden (Art. 17 Bst. g EnV). Dasselbe gilt, wenn keine Verbindung zum Elektrizitätsnetz besteht und die Erstellung einer solchen nicht zumutbar ist (Art. 17 Bst. f EnV). Ebenfalls keiner energierechtlichen Bewilligung bedürfen Anlagen, die mit erneuerbaren gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, wenn nur ein beschränkter Anteil nichtlandwirtschaftliches Grüngut verwertet wird und eine Verbindung zum öffentlichen Gasverteilnetz weder besteht, noch mit verhältnismässigem Aufwand hergestellt werden kann.

Voraussetzung für die Bewilligungserteilung (Art. 12 EnG)

Mit fossilen Brennstoffen wie z.B. Dieselöl oder Erdgas betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen werden bewilligt, wenn der Energiebedarf nicht mittels erneuerbarer Energien sinnvoll gedeckt werden kann und die Wärme fachgerecht und vollständig genutzt wird.

 

Für mit erneuerbaren Brennstoffen wie z.B. Holz oder Biogas betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen wird für die Erteilung einer energierechtlichen Bewilligung nur vorausgesetzt, dass die Wärme fachgerecht und weitgehend genutzt wird. Damit soll eine bessere energetische Ausnutzung der erneuerbaren Energien erreicht werden, zumal das Bundesrecht eine Abnahmepflicht der aus erneuerbaren Energien erzeugten Elektrizität vorsieht (Art. 7 Abs. 1 eidg. EnG).

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