Accesskeys

Gemeinsame Energieanlagen umgrenzter Gebiete

Heizzentrale

Heizzentrale Zündholz Gossau

Die Produktion von Wärme für Heizung und Warmwasser soll möglichst umweltschonend und rationell erfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es bei bestimmten Energieanlagen von Vorteil, wenn sie grosszügig ausgelegt werden und deshalb mehrere Gebäude in einem bestimmten Gebiet mit Wärme versorgen. Zu denken ist dabei vor allem an Holzschnitzelheizungen und Grundwasserwärmepumpen oder die Nutzung tiefer Geothermie.

 

Die Verteilung erfolgt je nach Anlagegrösse mittels Nah- oder Fernwärmenetz. Eine Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb ist, dass die angebotene Wärme in der Umgebung der Energieanlage genutzt wird. Die politische Gemeinde kann deshalb den Anschluss an grössere Energieanlagen verfügen oder bei Neuüberbauungen die Errichtung gemeinsamer Energieanlagen vorschreiben. Dabei hält sie sich an die im kantonalen Energiegesetz festgehaltenen Voraussetzungen.

 

In Art. 21 EnG sind die Voraussetzungen geregelt, die für die Verpflichtung zum Anschluss neuer und bestehender Bauten an Energieanlagen gegeben sein müssen.

In Art. 22 EnG finden sich die Voraussetzungen für die Verpflichtung, eine gemeinsame Energieanlage in einem neu zu überbauenden Gebiet zu bauen und zu betreiben.

Servicespalte