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Funktionen des Bodens

Die Funktionen des gesunden Bodens sind vielfältig:

  • Produktion      
    Rund ein Drittel unserer Böden dient der Nahrungsmittelproduktion. Zusätzlich ist Boden die Grundlage für die Holzproduktion im Wald.

  • Regulierung     
    Der Boden reguliert in mehrfacher Hinsicht. Er speichert Wasser und versorgt die Pflanzen damit. Bei Starkniederschlägen hält er das Wasser zurück und schützt vor Hochwasser. Auch Schadstoffe werden gebunden und von Bodenorganismen abgebaut. So verhindert er Verunreinigung im Grundwasser. Der Boden ist Filter und Puffer.

  • Lebensraum     
    Boden ist nicht nur Wurzelraum für Pflanzen. Boden ist auch Lebensraum für zahlreiche Bodenorganismen wie Mikroorganismen, Bakterien, Pilze und Tiere. Bodenorganismen sind für den Aufbau, den Umbau und den Abbau von organischen Stoffen im Boden verantwortlich und beeinflussen somit die Stabilität von Ökosystemen. Ohne Bodenorganismen würde kein Boden entstehen und bestehen, gäbe es kein Pflanzenwachstum und damit keine Nahrungsmittel für Tiere und Menschen.

  • Träger              
    Siedlungen, Verkehrswegen und anderen Bauten dient der Boden als Träger.

  • Archiv              
    Für die Erforschung der Geschichte von Landschaft, Klima und Mensch sind die Böden äusserst aufschlussreich. In ihnen lagern tierische und pflanzliche Fossilien sowie diverse Gegenstände des Menschen. Ebenso hinterlassen Klima, Vegetation und Bodennutzung Spuren im Boden, welche wichtige Hinweise für die Natur- und Kulturgeschichte geben.

Der Boden mit seiner Multifunktionalität erbringt lebenswichtige Leistungen für Mensch und Natur. Gemäss Bundesamt für Umwelt BAFU sollte er überall vorrangig für denjenigen Zweck genutzt werden, für den er sich am besten eignet.

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