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Bodenbildung

Bodenbildung braucht viel Zeit!

Boden entwickelt sich äusserst langsam. Rund 15 000 Jahre dauert es im Schnitt, bis ein Meter Boden entsteht. Ein Zentimeter Boden, welcher während 100 Jahren gebildet wurde, kann bei einem einzigen starken Gewitterregen durch Erosion innert Minuten verloren gehen!

Bodenbildung durch Verwitterung …

Gestein verwittert durch den Einfluss von Wind, Regen und den Wechsel von Kälte und Wärme. Auch Pflanzen sind mit ihren Wurzeln mechanisch und chemisch an der Verwitterung beteiligt. Das Ausgangsgestein wird dabei in seine mineralischen Bestandteile zerlegt. Aus den sich langsam zersetzenden Gesteinsteilchen können die ersten Pflanzen als sogenannte Pioniere ihre Nährstoffe, z.B. Calcium, Magnesium, Kalium oder Silizium, beziehen.

… und Humusbildung

Gleichzeitig sammeln sich auf dem verwitternden Gestein Reste aus Pflanzen an. Diese werden durch den Einfluss der Witterung ebenfalls in ihre organischen Bestandteile, den Humus, zerlegt. Ebenso werden Pflanzenrückstände von Bodenorganismen zerlegt und oberflächlich in den Boden eingearbeitet. Beide Vorgänge tragen so zur Bodenbildung bei. Dabei entsteht die für den Boden typische Abfolge von humosem Oberboden, pedogenetisch verändertem Unterboden und mechanisch verwittertem Ausgangsgestein.

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