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Bodenzustand in der Landwirtschaft

Bodenkarte informiert über natürliche Bodenverhältnisse

Die Bodenkarte stellt die natürlichen bodenkundlichen Verhältnisse der landwirtschaftlich genutzten Flächen dar. Sie gibt Auskunft über Bodenart und -aufbau, Wasserhaushalt, pflanzennutzbare Gründigkeit und Oberflächengestaltung. Die Bodenkarte dient unter anderem als Grundlage für den standortgerechten Landbau, die Bodenbewertung und die Planung von Bodenverbesserungsmassnahmen.

Seit 2010 Bodeninformation digital abrufbar

Um die wertvollen Informationen des Kartenmaterials für die Zukunft zu erhalten und sie weiter bearbeiten zu können, wurden die analogen Daten zu einem Bodeninformationssystem (BISG) verarbeitet. Dieses Projekt setzte das AFU in den Jahren 2002 bis 2008 zusammen mit dem Amt für Raumentwicklung und Geoinformation um. Im Jahr 2009 wurde das BISG für die breite Öffentlichkeit aufbereitet und seit April 2010 ist die digitale Bodenkarte des Kantons St. Gallen im Internet öffentlich zugänglich.

 

Geoportal – Bodenkarte: www.geoportal.ch

 

Geringe Belastung und Schadstoffzunahme festgestellt

Die Böden im Landwirtschaftsgebiet sind relativ gering belastet. Von momentan 13 Standorten der Kantonalen Bodenüberwachung, welche im Landwirtschaftsland liegen, überschreiten nur drei den Richtwert eines Schwermetalls. Bei vier Standorten wird jedoch eine Zunahme von einem oder mehreren Schadstoffen nachgewiesen oder vermutet. Zudem weisen zwei Standorte Belastungen durch Verdichtung auf und auf einem der Standorte wurde das Vorkommen von Schwarzkopfregenwürmern beobachtet.


Regional lassen sich aufgrund der Kantonalen Bodenüberwachung keine Unterschiede nachweisen. Die Belastungen sind situativ sehr unterschiedlich. Auch die Nähe zur Siedlung muss nicht automatisch zu erhöhten Schadstoffgehalten führen.

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