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Bodenschutzmassnahmen Schiessanlagen

Bodennutzung einschränken bei hoher Bleibelastung

Blei im Boden kann bei hoher Konzentration spielende Kinder und weidende Tiere gefährden oder via Pflanzen in die Nahrungskette gelangen. Gemäss Wegleitung des Bundes (1997) muss daher im Bereich des Kugelfangs, wo sehr hohe Bleibelastungen, nämlich mehr als ein Gramm pro Kilogramm Boden, vorliegen, jegliche Nutzung unterbunden werden. Dieses Gebiet ist einzuzäunen. Waldgebiete sind davon jedoch ausgenommen. In einem weiteren Bereich, der bis gut 20 Meter vor und bis rund 30 Meter hinter die Einschussstellen reicht, muss die Nutzung eingeschränkt werden. So ist beispielsweise Gemüseanbau verboten.


Die Gemeinden sind für die Ausführung der Massnahmen zuständig. Sind für die Durchsetzung der Nutzungsbeschränkungen Verfügungen notwendig, werden diese vom Kanton ausgestellt.

Immissionen durch künstlichen Kugelfang minimieren

Wie bei anderen Standorten ist es auch bei Schiessanlagen das Ziel, die Schadstoffeinträge in den Boden, insbesondere Blei, zu minimieren. Bei Schiessanlagen, die in Betrieb stehen, muss daher bis 31.12.2020 ein künstlicher Kugelfang installiert werden.

Stillgelegte Anlagen sichern oder sanieren

Stillgelegte Anlagen müssen so gesichert werden, dass keine Gefährdungen für Lebewesen oder Lebensräume bestehen. Bei einigen Schiessanlagen ist eine Sanierung nötig. Die Regelungen im Bereich Sanierungen und Installation von künstlichen Kugelfängen werden unter dem Thema Altlasten abgehandelt.

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