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Bodenschutzmassnahmen Veranstaltungen

Dem Boden Sorge tragen

Freizeitveranstaltungen wie Open Airs, Wettkampf- oder Motorsportanlässe beanspruchen den Boden stark. Abfall, Abwasser und die Bodenverdichtung zählen zu den Hauptbelastungen. Anlässe auf fruchtbarem, landwirtschaftlich genutztem Land müssen daher bodenschonend durchgeführt werden. Dazu verpflichtet nicht nur die Umweltgesetzgebung, sondern auch der Respekt vor dem wertvollen und empfindlichen Rohstoff «Boden». Eine Veranstaltung, bei der das Gelände in gutem Zustand hinterlassen wird, stellt den Organisatoren ein gutes Zeugnis aus und erhöht die Akzeptanz für künftige Austragungen.

Alternativen zu wertvollem Kulturland prüfen

Nicht jeder Anlass muss auf der grünen Wiese stattfinden. Die Nutzung bereits bestehender Infrastruktur oder befestigter Flächen schont das wertvolle Kulturland. Im Hinblick auf schlechtes Wetter und nasse Böden sollen auch Alternativstandorte für den gesamten Anlass oder Teilbereiche davon eingeplant werden.

Schutzvorrichtungen verwenden

Überall dort, wo Fahrzeuge über gewachsenen Boden fahren oder Festzelte und Tribünen aufgestellt werden müssen, sollen Bodenplatten aus Aluminium (für Schwerlasten), Holzroste (für Leichtlasten) oder Holzschnitzel verwendet werden. Damit können schwerwiegende Bodenschäden vermieden werden. Das Verlegen von Holzrosten und Polygonplatten trägt zudem dazu bei, dass alle Beteiligten trockene Füsse behalten und mit Freude an den Anlass zurückdenken.

Umweltverantwortliche Person bestimmen

Verbindliche Abmachungen über Bodenschutzmassnahmen sind hilfreich. Sie geben dem Bodenschutz ein Gewicht. Grundeigentümer, Lieferanten, Aussteller und Teilnehmende nehmen den Veranstalter als professionellen und vertrauenswürdigen Partner wahr.

Es hat sich bewährt, eine Person zu ernennen, die im Organisationskomitee als Umweltverantwortliche/-r auch für den Schutz des Bodens zuständig ist. Massnahmen zum Schutz des Bodens sind von der Planung, dem Aufbau, der Durchführung bis zum Rückbau und zu der Rekultivierung einzuhalten. Für grosse Veranstaltungen können Fachleute der Bodenkundlichen Gesellschaft der Schweiz (BGS) beigezogen werden.

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