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Untersuchen, überwachen und sanieren von belasteten Standorten und Altlasten

Untersuchen

Altlast mit rostigem Fass

Ist ein Standort als untersuchungsbedürftigen Standort klassiert worden (Massnahmenklassen A oder B), muss spätestens zur festgelegten Zeit eine Voruntersuchung durchgeführt werden. Diese Voruntersuchung zeigt, ob ein Standort als überwachungsbedürftig, als sanierungsbedürftig oder als weder überwachungs- noch sanierungsbedürftig klassiert werden kann.

 

Eine Voruntersuchung kann auch für einen Standort durchgeführt werden, der weder überwachungsbedürftig, sanierungsbedürftig noch untersuchungsbedürftig (Massnahmenklasse C) ist. Seit dem 1. November 2006 gilt, dass der Kanton die Kosten für notwendige Untersuchungsmassnahmen trägt, wenn die Untersuchung eines im Kataster der belasteten Standorte eingetragenen Standort ergibt, dass gar keine Belastungen vorliegen (Umweltschutzgesetz, USG, Art. 32d Abs.5). Voraussetzung für die Erstattung der Kosten an den Inhaber ist, dass bereits das Entwerfen des Untersuchungsprogramms und das Einholen von Offerten der Fachbüros mit dem AFU abgesprochen worden ist.

Überwachen

Ein überwachungsbedürftiger Standort weist ein hohes Gefährdungspotenzial auf. Damit ein allfälliger künftiger Sanierungsbedarf so früh wie möglich erkannt werden kann, muss er überwacht werden.

Sanieren

Ein sanierungsbedürftiger Standort, eine sogenannte Altlast, verursacht bereits schädliche oder lästige Einwirkungen oder es besteht die konkrete Gefahr, dass solche Einwirkungen entstehen. Solche Standorte müssen gemäss Bundesgesetz über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG) und Verordnung über die Sanierung von belasteten Standorten (Altlasten-Verordnung, AltlV) innerhalb einer angemessenen Frist saniert werden.

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