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Deponieplanung

Deponie in Betrieb

Die Verordnung über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen (SR 814.600, Abfallverordnung; abgekürzt VVEA, vormals Technische Verordnung über Abfälle, abgekürzt TVA) verpflichtet die Kantone zur Deponieplanung und die Bezeichnung der Deponiestandorte (Art. 4 Bst. d VVEA).

 

Der Kanton St.Gallen hat im Jahr 1999 erstmals eine Deponieplanung erstellt. In diesem Bericht wurden die abfallspezifischen Eckdaten der regionalen Abfallplanungen der vier Regionalplanungsgruppen zusammengefasst. In den folgenden Jahren wurde die Deponieplanung mehrmals nachgeführt und aktualisiert. Bis im Jahr 2010 wurde die Planung für unverschmutztes Aushubmaterial jedoch nicht mit einbezogen. Die kantonale Deponieplanung wird im Jahr 2016 mit einer angepassten Wegleitung für neue Standorte ergänzt.

Nachführung 2010

In verschiedenen Regionen des Kantons St.Gallen stehen für die Entsorgung von unverschmutztem Aushubmaterial zu wenig Abbaustellen oder Deponien zur Verfügung. Mit der Schaffung von neuen Deponien für ausschliesslich unverschmutztes Aushubmaterial soll die Situation verbessert werden. Unter Federführung des Baudepartementes will der Kanton St.Gallen Deponien für ausschliesslich unverschmutztes Aushubmaterial bereits ab einer Grösse von 50'000 Kubikmeter bewilligen. Die neue Regelung erhöht die Handlungsfreiheit und ermöglicht flexible Lösungen um das Deponieangebot zu erweitern.