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Umweltglossar


F

Fahrzeuge

Als Fahrzeuge gelten Motorfahrzeuge, Luftfahrzeuge, Schiffe und Eisenbahnen, soweit sie der jeweils einschlägigen Gesetzgebung des Bundes unterstehen.


Feinstaub, Feinpartikel

siehe PM10


Festbettreaktor

Geschlossener Behälter mit Füllkörpern unterschiedlicher Zusammensetzung, die dem Bewuchs von Kleinlebewesen und Bakterien dienen. Festbettreaktoren werden vor allem bei Abwässern mit einem hohen Gehalt an gelösten Stoffen eingesetzt.


Filter (ARA)

Vierte Reinigungsstufe in der Abwasserreinigung mit weitergehender Phosphorelimination. Mit Hilfe von besonderen Verfahren werden dem Abwasser weitere Partikel und Stoffe entzogen.


Fossile Energie

Fossile Energieträger sind durch biologische und physikalische Vorgänge im Erdinneren über lange Zeiträume entstandene organische Kohlenstoff-Verbindungen. Zu den fossilen Energieträgern zählen Erdöl, Erdgas, Braunkohle, Steinkohle sowie Torf. Bei der Verbrennung mit Sauerstoff wird nicht nur Energie in Form von Wärme freigesetzt, sondern auch Kohlenstoffdioxid, ein Treibhausgas. Je nach Zusammensetzung und Reinheit des fossilen Energieträgers werden daneben weitere Verbrennungsprodukte wie Stickstoffoxide, Russ sowie andere chemische Verbindungen erzeugt.

 

Fossile Energieträger sind grundsätzlich endlich, da die Entstehungsprozesse besondere Bedingungen und sehr lange Entwicklungszeiträume voraussetzen. Uran, welches in Atomkraftwerken als Energielieferant zum Einsatz kommt, wird - obwohl es ebenfalls nur in endlichen Mengen vorkommt - nicht zu den fossilen Energieträgern gezählt. Uran und andere schwere Elemente entstehen nicht wie Kohle, Erdöl oder Erdgas durch biologische und geologische Prozesse, sondern durch Fusionsprozesse in der Endphase bestimmter Sterne (Supernovas).

 

Der Gegenbegriff zu fossiler Energie ist erneuerbare Energie, welche aktuellen, sich laufend erneuernden energetischen Prozessen entnommen wird, wie zum Beispiel Wind, Sonne, Wasserkraft (inkl. Gezeiten), Erdwärme oder nachwachsende Biomasse.


Fruchtfolgeflächen

Ackerfähiges Kulturland, vorab offene Ackerfläche und Kunstwiesen in Rotation, sowie die ackerfähigen Naturwiesen werden als Fruchfolgeflächen bezeichnet. Sie werden mit Massnahmen der Raumplanung gesichert und mit Blick auf die klimatischen Verhältnisse, die Beschaffenheit des Bodens und die Geländeform bestimmt. Ein Mindestumfang an Fruchtfolgeflächen wird benötigt, damit in Zeiten gestörter Zufuhr die ausreichende Versorgungsbasis des Landes im Sinne der Ernährungsplanung gewährleistet werden kann.


Furane

Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff "Furane" die polychlorierten Dibenzofurane (PCDF), die zusammen mit den polychlorierten Dibenzodioxinen u.a. bei der Verbrennung von organischen Stoffen in Gegenwart von organisch- oder anorganisch gebundenem Chlor als unerwünschte Nebenprodukte entstehen. Genau wie Dioxine entstehen PCDF bei Verbrennungsprozessen in Gegenwart von Chlor.


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