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001 Studien zur Grundstücksbeurteilung, Machbarkeitsstudien

Abklärungen zum Standort: Ziel "baureifes Grundstück"

Grundstück

Bei der Grundstücksbeurteilung sind verschiedene Punkte zu beachten, die vor allem auch im Baubewilligungsverfahren relevant werden. So sind im Baugesuchsformular G1 verschiedene Fragen zum Standort des Vorhabens zu beantworten, wie z.B.

  • Zone gemäss Zonenplan?
  • in welchem Gewässerschutzbereich liegt das Vorhaben?
  • gibt es Naturgefahren, die sich auf das Vorhaben auswirken?

Angaben im Baugesuchsformular G1

Baugesuchsformular

Auszug aus dem Baugesuchsformular G1

Zone gemäss Zonenplan

Die Nutzungszone ist anhand des Zonenplans der Gemeinde zu bestimmen. Dafür kann der nachfolgende Direktaufrunf Zonenplan eingesetzt werden. Im Baugesuchsformular G1 ist die Zone gemäss Zonenplan einzutragen.

Gewässerschutzbereich (Gewässerschutzkarte / Grundwasserschutz)

Zum Schutz des Grundwassers ist bei jedem Bauvorhaben und jeder Planung die Gewässerschutzkarte zu konsultieren. Dazu kann der nachfolgende Direktaufruf Gewässerschutzkarte verwendet werden.

 

Die Gewässerschutzkarte enthält alle der Behörde bekannten, im öffentlichen Interesse liegenden Grund- und Quellwasserfassungen, die rechtskräftigen und zur Ausscheidung vorgesehenen (provisorischen) Grundwasserschutzzonen und -areale sowie die Einteilung des Kantonsgebietes in die Gewässerschutzbereiche. Der Karteninhalt entspricht dem aktuellen Kenntnisstand der kantonalen Behörde (ohne Anspruch auf Vollständigkeit, insbesondere bezüglich privater Fassungen).

 

Der jeweilige Gewässerschutzbereich ist im Baugesuchsformular G1 einzutragen.

Naturgefahren

In Bezug auf Naturgefahren sind die folgenden Abklärungen zu tätigen:

  • Liegt das Bauvorhaben in einem Gefahrenkartenperimeter, ist zu bestimmen, in welchen Gefahrenbereich (weiss, gelb/weiss, gelb, blau oder rot) es zu liegen kommt. Im Gefahrenbereich rot gilt grundsätzlich ein Bauverbot. Für Bauvorhaben im Gefahrenbereich blau, bei sensiblen Objekten auch im Gefahrenbereich gelb, ist dem Baugesuch ein Objektschutznachweis gemäss "Leitfaden Objektschutznachweis gravitative Naturgefahren, Kanton St.Gallen" beizulegen.
  • Liegt keine Gefahrenkarte vor, ist gemäss Ereigniskataster, Gefahrenhinweiskarte oder Erfahrungen aus der Vergangenheit zu prüfen, ob Ereignisse durch gravitative Naturgefahren ausgeschlossen werden können. Können Ereignisse durch gravitative Naturgefahren nicht ausgeschlossen werden, ist zur Festlegung der Gefährdung für den Standort des Bauvorhabens eine punktuelle Gefahrenabklärung gemäss "Wegleitung Punktuelle Gefahrenabklärung, Kanton St.Gallen" durchzuführen. Wird in der punktuellen Gefahrenabklärung eine Gefährdung festgestellt, ist diese mit dem Objektschutznachweis dem Baugesuch beizulegen.

Falls ein Vorhaben im Gefahrenbereich gemäss Gefahrenkarte  oder Hinweisen liegt, sind im Baugesuchsformular G1 die entsprechenden Einträge zu machen.

Leitfaden und Wegleitungen zu Naturgefahren

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