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Haustechnik

Begriff

Mit dem Begriff haustechnische Anlagen werden vorliegend Anlagen zur Wärmeerzeugung-, -speicherung, -verteilung und -abgabe sowie lüftungstechnische Anlagen mit oder ohne Kühlung / Befeuchtung / Entfeuchtung bezeichnet. Darunter fallen z.B. Heizungen, Thermostatventile, Boiler, Ventilatoren, Lüftungsanlagen, Klimaanlagen.

Stand der Technik

Haustechnische Anlagen müssen dem Stand der Technik entsprechen. Dieser ist für die Erstellung, den Ersatz und die Änderung haustechnischer Anlagen als Mindestanforderung in Anhang 2 der kantonalen Energieverordnung festgelegt.

Abwärmenutzung

Im Gebäude anfallende Abwärme muss genutzt werden, soweit dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 10 EnV). Abwärme entsteht z.B. durch Erzeugung von Kälte oder aus gewerblichen und industriellen Prozessen. In der Haustechnik lassen sich in der Abwärmenutzung drei Schwerpunkte bestimmen:

 

  • Die Nutzung der Abwärme aus lüftungstechnischen Anlagen ist wohl am häufigsten.
  • Immer, wenn während der Laufzeit einer Anlage ein Wärmebedarf vorhanden ist, ist die Nutzung der Abwärme von Kältemaschinen sinnvoll (z.B. Nutzung der Abwärme für Warmwasser im gleichen Gebäude).
  • Energetisch sinnvoll, aber noch wenig verbreitet ist die Abwärmenutzung aus "Grauwasser". In Hallenbädern könnte z.B. eine Wärmerückgewinnung aus dem Beckenablauf, dem Filterspül- und dem Duschenabwasser installiert werden.

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